31.03.2020|Nijdra Group

DMG MORI hilft mit Blitzlieferung im Kampf gegen COVID-19

Während der Corona-Krise haben für Nijdra Aufträge von medizintechnischen Herstellern oberste Priorität, so dass auch DMG MORI als Maschinenlieferant binnen kürzester Zeit dabei hilft, die Fertigungskapazitäten zu steigern – mit einer CTX beta 800 TC aus dem Bielefelder Showroom.

Im Kampf gegen das COVID-19-Virus ist der Faktor Zeit essentiell. Dank DMG MORI konnten wir unsere Kapazitäten innerhalb von fünf Tagen erweitern."

Nijdra Group
Bereits in dritter Generation ist die 1947 gegründete Nijdra Gruppe nahe Amsterdam ihren Kunden ein kompetenter Partner in Entwicklung, Fertigung und Montage von feinmechanischen Bauteilen und mechatronischen Modulen.

Bereits in dritter Generation ist die 1947 gegründete Nijdra Gruppe ihren Kunden ein kompetenter Partner in Entwicklung, Fertigung und Montage von feinmechanischen Bauteilen und mechatronischen Modulen. Das Familienunternehmen beliefert Unternehmen aus unterschiedlichsten Hightech-Industrien wie die Halbleiterindustrie und den Medical-Sektor. Dort vertraut man auf die Kompetenz der insgesamt 100 Fachkräfte an drei Standorten nahe Amsterdam. Die Produktion von Nijdra umfasst unter anderem sieben Werkzeugmaschinen von DMG MORI, von denen eine im Zuge der weltweiten Corona Krise binnen kürzester Zeit geliefert werden musste.

„Hochwertige Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen und kurze Lieferzeiten sind ein Markenzeichen von Nijdra“, so Geschäftsführer Dennis van Dijk. Darin sei auch die hohe Kundentreue begründet. „Das bedeutet für uns natürlich, dass wir oftmals sehr flexibel und schnell reagieren müssen.“ Jüngstes Beispiel hierfür sei die weltweite Corona-Krise. Das COVID-19-Virus breitet sich so schnell aus, dass Gesundheitssysteme an ihre Grenzen stoßen oder sogar völlig überlastet sind. „Vor allem Beatmungsgeräte und Laborausstattungen für die Analyse der Blutproben sind gefragter denn je.“ Bauteile und Module für solche und andere medizintechnischen Produkte gehören zum Fertigungsalltag von Nijdra.

WHO – Aufruf an alle Hersteller medizinischer Technologien ihre Kapazitäten zu erhöhen

„Normalerweise macht die Medizintechnik 40 Prozent unseres Umsatzes aus, derzeit sind es 65 Prozent.“  In der aktuellen Situation sei der Faktor Zeit essenziell: „Aufträge, die den Kampf gegen das COVID-19-Virus unterstützen, haben für uns oberste Priorität.“ Nachdem die WHO (World Health Organization) aufgrund der Pandemie alle Hersteller medizintechnischer Technologien aufgerufen hat, ihre Kapazitäten zu erhöhen, ist Philips Healthcare an Nijdra heran getreten. Dazu benötigt Philips Healthcare vor allem Komponenten für Beatmungsgeräte, Monitore und CT Scanner. „Wir stehen ebenso vor der Herausforderung diesen höheren Bedarf zu decken“, erklärt Dennis van Dijk.

6-Seiten Turn & Mill Komplettbearbeitung

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Jeroen Nije (links), in dritter Generation Mitinhaber der Nijdra Gruppe, und Geschäftsführer Dennis van Dijk.

Da Nijdra überwiegend Wachstumsmärkte beliefert, ist das Unternehmen bestrebt, ausreichend hohe Produktionskapazitäten zu gewährleisten und Fertigungsprozesse zu optimieren. Komplettbearbeitung ist ein großes Thema wie der Maschinenpark verdeutlicht. Allein fünf Bearbeitungszentren von DMG MORI sind im Einsatz, darunter zwei 5-achsige DMU 65 monoBLOCK inklusive Automation. Im Drehbereich nutzt Nijdra seit 2017 eine CTX beta 800 TC, automatisiert mit einem Stangenlader. „Die Gegenspindel und die +/- 110° B-Achse mit einer echten Frässpindel ermöglichen uns eine hochproduktive 6-Seiten-Komplettbearbeitung inklusive Entgraten auf der Maschine“, urteilt Dennis van Dijk. „Die Frässpindel compactMASTER bietet uns dank der 120 Nm und 12.000 min-1 Fräsleistungen wie auf einem Bearbeitungszentrum. Und dank der der Y-Achse mit +/- 100 mm können wir  hochkomplexe Werkstücke von allen Seiten komplett fertig bearbeiten.“

Fertigung im µ-Bereich auf der CTX beta 800 TC

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Maschinenbediener Peter Voorsluis fertigt auf der CTX beta 800 TC medizintechnische Instrumente und Bauteile für Röntgenröhren.

Gerade jetzt sei es besonders wichtig, unter Zeitdruck die erforderlichen Qualitäten zu gewährleisten. „Wir bearbeiten auf der CTX beta 800 TC unterschiedliche medizintechnische Instrumente und Bauteile für Röntgenröhren, bei denen sehr hohe Oberflächengüten vorgegeben sind.“ Hier komme es sowohl auf die Genauigkeit des Dreh-Fräs-Zentrums an als auch auf das Handling der Werkstücke: „Zum einen fertigt die CTX beta 800 TC im µ Bereich, zum anderen arbeiten wir ausschließlich mit Handschuhen, reinigen die Bauteile direkt an der Maschine und verpacken sie dann in speziellen Beuteln.“

Fünf Werktage inkl. Umbau, Lieferung und Inbetriebnahme

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Umbau der CTX beta 800 TC auf die automatisierte Fertigung mit einem Stangenlader.

Nach den guten Erfahrungen mit der CTX beta 800 TC hat Nijdra dieses Modell erneut bestellt, um die Kapazitäten in der 6-seitigen Komplettbearbeitung weiter zu steigern – unabhängig von der rasanten Ausbreitung des Covid-19-Virus. Der geplante Liefertermin war für Ende Mai angesetzt – zu spät, um die dringend nötigen Produktionskapazitäten zu steigern. Damit Nijdra dennoch die eiligen Aufträge von Philips Healthcare und anderen Kunden bedienen kann, hat DMG MORI eine CTX beta 800 TC aus seinem Showroom in Bielefeld bereitgestellt und innerhalb von fünf Werktagen an Nijdra geliefert. „Und das inklusive Umbau für die automatisierte Fertigung mit Stangelader und Inbetriebnahme. Bis das neue Modell geliefert wird, können wir auf dieser Leihgabe produzieren und somit helfen, den hohen Bedarf zu decken“, freut sich Dennis van Dijk.

Die unkomplizierte Zusammenarbeit bestätigt Dennis van Dijk in den bevorstehenden Plänen, weitere Produktionskapazitäten aufzubauen: „Wir gehen fest davon aus, dass Branchen wie die Medizintechnik und damit auch wir weiter wachsen. In DMG MORI sehen wir einen Partner, der uns dabei optimal begleitet.“


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