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08.11.2016|Kundenstory / Standex International Corporation

Wirtschaftlich und kreativ texturieren mit LASERTEC Shape

Seit 1967 steht die Standex International Corporation mit ihren weltweit über 1000 Mitarbeitern für die Entwicklung und Herstellung von verzugsoptimierten, optisch und haptisch hochwertigen Oberflächenstrukturen in Kunststoffprodukten. Die deutschen Werke sind Teil der Standex Engraving Group.

Als Vorreiter in der Oberflächenstrukturierung investiert Standex kontinuierlich in neue Technologien – seit 2013 verstärkt in das Lasertexturieren.

Die Gruppe ist damit der einzige Texturierer mit einem globalen Netzwerk bestehend aus 35 Niederlassungen. Seit 2013 hat das Unternehmen in Deutschland, China und den USA insgesamt zehn LASERTEC Shape Maschinen installiert

Seit je her gibt e sin der Automobilindustrie strukturierte Kunststoffoberflächen. Während früher das Ätzen die einzige Möglichkeit war, solche Oberflächen herzustellen, rückt heute verstärkt das Lasertexturieren in den Vordergrund. Standex hat sich in diesem Bereich längst etabliert. 70 bis 80 Prozent der Arbeit sind für den Automobilbau. „Das Thema gewinnt aber auch im Möbelbau, in der Elektronikindustrie oder bei Konsumprodukten zunehmend an Bedeutung“, erklärt Thorsten Miebach, Leiter des das Laserkompetenzzentrum in der weltweiten Zentrale für Koordination und Narb-/Texturenentwicklung in Krefeld.

Als Standex mit dem Lasertexturieren angefangen hat, waren die LASERTEC Shape Maschinen die einzigen auf dem Markt, mit denen die erforderliche Qualität und Geschwindigkeit erreicht wurde. „Seinerzeit ging es um die Texturierung einer Instrumententafel“, erinnert sich Thorsten Miebach. Nach den guten Erfahrungen mit der ersten LASERTEC 210 Shape habe man die Kapazitäten kontinuierlich erweitert.

Mit den inzwischen zehn LASERTEC Shape Maschinen von DMG MORI ist Standex in der Oberflächenstrukturierung einen großen Schritt nach vorn gegangen, wie Thorsten Miebach bestätigt: „Die Shape-Technologie ist oftmals wirtschaftlicher als das Ätzen und gibt uns kreative Möglichkeiten im Design der Texturen“, so Thorsten Miebach. Damit fügt sich die Technologie perfekt in das breite Leistungsspektrum von Standex ein. Diese reicht von der Erstellung innovativer Designideen kombiniert mit technischen Funktionalitäten bis hin zur Generierung erster Prototypen. Das Produktportfolio ist ebenso breit gefächert: „Auf den Maschinen fertigen wir jede erdenkliche Textur für verschiedenste Produkte vom Parfumflakon über Handyschalen bis hin zum kompletten Fahrzeuginterieur.“

Qualitätssteigerung durch Lasertexturierung

Da Standex bekannt ist für seine hochwertigen Produkte, spielt auch die hohe Präzision eine entscheidende Rolle beim Einsatz der LASERTEC Shape Technologie, wie Thorsten Miebach findet: „Schließlich gewährleisten wir eine konstante, bestmögliche Qualität.“ Man arbeite ausschließlich im µm-Bereich. „Wir erstellen Texturen von 2 µm bis 2.000 µm, und zwar in höchstkomplexe Werkzeuggeometrien.“ Hier müsse trotz der limitierten Zugänglichkeit ein perfektes Erscheinungsbild erzeugt werden. Standex ist dabei mehr als ein reiner Strukturierdienstleister. „Wir setzen uns sehr hohe Ziele. Dadurch entwickeln wir für unsere Kunden immer wieder individuelle und innovative Lösungen, die sich auf den gesamten Bereich der Texturierungsindustrie auswirken.“ Einen großen Pluspunkt neben der hohen Dynamik sieht Thorsten Miebach in der dritten optischen Achse der LASERTEC Shape Maschinen: „Dadurch können wir kontinuierlich im idealen Fokuspunkt arbeiten.“ So könne man die hochqualitativen Texturen zu einem angemessenen Preis erstellen.

Der Maschinenpark im Bereich der Lasertexturierung ist bei Standex seit 2013 rapide gewachsen. In Deutschland sind eine LASERTEC 210 Shape und eine LASERTEC 125 Shape installiert. Erstere nochmal in den USA, zweitere in China. Hinzu kommen die zum Teil kürzlich angeschafften kleineren LASERTEC 45 Shape und LASERTEC 65 Shape ebenfalls in China und den USA. Damit ist Standex bestens gerüstet für die hohen Erwartungen an die Entwicklung in den Zielmärkten. „In den kommenden drei Jahren rechnen wir mit bis zu 250 Prozent Wachstum in der Lasertexturierung“, so Thorsten Miebach. So wolle man mit den Investitionen in China explizit den wichtigen Markt der Automobilindustrie optimal bedienen. Thorsten Miebach denkt bereits weiter, was die Zukunft im Lasertexturieren betrifft: „Auch am Standort sind Investitionen in den Bereich geplant, um die dortige Werkzeugbauindustrie mit der Lasertechnologie zu unterstützen.“

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