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DMG MORI CNC-Drehmaschinen für jede Anwendung

Mit über 150 Jahren Erfahrung im Bereich Drehen verfügt DMG MORI über ein ganzheitliches Technologie Know-How, das sich in rund 20 Baureihen verschiedener CNC-Drehmaschinen widerspiegelt: Von der vielseitigen Universaldrehmaschine über innovative Dreh-Fräszentren (Turn & Mill) bis hin zum hochwirtschaftlichen Produktionsdrehen decken wir als Werkzeugmaschinenhersteller ein breites Anwendungsspektrum ab.

Von der Drehbank zur modernen CNC-Drehmaschine

Das grundlegende Prinzip des Drehens hat sich seit der klassischen Drehbank nicht verändert: Ein Werkstück wird über die Hauptspindel in Rotation versetzt und durch Kontakt mit einem Drehwerkzeug wird eine Schnittbewegung erzeugt. Das Werkzeug wiederum macht eine Vorschubbewegung, so dass das Werkstück über einen maschinenabhängigen Längsweg sowie den Drehdurchmesser bearbeitet wird. Moderne CNC-Drehmaschinen übersteigen dieses einfache Prinzip bei weitem und gelten als immer flexiblere Präzisionswunder.


Wichtige Fragen zum CNC-Drehen

Welche Drehmaschinen gibt es? 

Welche Drehmaschinen gibt es?

Die zunehmende Vielfalt an Anwendungen hat dazu geführt, dass sich das Drehen kontinuierlich weiterentwickelt hat. Deshalb sind neben universellen CNC-Drehmaschinen vor allem Dreh-Fräszentren und Produktionsdrehmaschinen ein verbreiteter Standard. DMG MORI bietet in jedem dieser Bereiche Baureihen, die für Leistung und Präzision stehen – von den CLX, CTX und NLX Modellen im Universaldrehen über die Turn & Mill Baureihen CLX & CTX TC und NTX bis hin zu den Produktionsdrehmaschinen, darunter die SPRINT Modelle, die NZ-Plattform und die WASINO Baureihe.

Was ist 6-Seiten-Komplettbearbeitung?

Was ist 6-Seiten-Komplettbearbeitung?

In der 6-seitigen Komplettbearbeitung geht es darum, komplexe Werkstücke in einem Arbeitsraum ohne den Einsatz von Automation von allen sechs Seiten komplett fertig zu bearbeiten. Dies erfolgt zunächst durch die Bearbeitung auf der Hauptspindel. Für die Rückseitenbearbeitung wird das Werkstück automatisch an die Gegenspindel übergeben. Sowohl auf der Haupt- als auch auf der Gegenspindel können Dreh- und Fräsoperationen mit einem oder mehreren Revolvern durchgeführt werden. DMG MORI komplettiert dieses Verfahren noch durch die Prozessintegration des Fräsens auf den Dreh-Fräsmaschinen (Turn & Mill) der CLX TC, CTX beta TC, CTX gamma TC und NTX Maschinen. Hier ermöglicht die Dreh-Frässpindel compactMASTER in Verbindung mit einer B-Achse eine Fräsfunktionalität, die vergleichbar mit einer Universalfräsmaschine ist.

Was ist Produktionsdrehen?

Was ist Produktionsdrehen?

Beim Produktionsdrehen steht die wirtschaftliche Fertigung großer Serien im Mittelpunkt. Damit dies auch bei der Bearbeitung komplexerer Werkstücke möglich ist, hat DMG MORI Drehmaschinen wie die NZ-Plattform, die SPRINT und MULTISPRINT Modelle im Angebot. Sie verfügen über mehr als einen Werkzeugträger, wie Revolver, inklusive angetriebene Werkzeuge. Bei der NZ-Plattform können beispielsweise bis zu vier Revolver zum Einsatz kommen. Konstanten Materialnachschub gewährleisten zudem Stangenlader oder robotergestützte Werkstückhandlings.

Was ist die Arbeitsspindel?

Was ist die Arbeitsspindel?

Die Arbeitsspindel oder Haupt- und Gegenspindel einer Drehmaschine verfügt über ein Drehfutter, in dem das Rohmaterial aufgenommen wird. Die Drehzahl und damit auch das resultierende Drehmoment hängt dabei vom Zerspanungsprozess ab.

Was ist ein Revolver?

Was ist ein Revolver?

Im Revolver einer Drehmaschine werden die für die Bearbeitung erforderlichen Werkzeuge untergebracht und je nach Arbeitsschritt zum Werkstück gedreht. Er verfügt über eine bestimmte Zahl an Werkzeugplätzen. Oftmals lassen sich auch angetriebene Werkzeuge rüsten, die am Werkstück auch Fräsbearbeitungen durchführen können. In Verbindung mit einer Y-Achse können auch außermittige Fräsoperationen für komplexe Werkstücke durchgeführt werden.

Universaldrehen: Leistung und Präzision in der Metallbearbeitung

Qualitätsorientiertes Universaldrehen erfordert stabile, vibrationsarme Drehmaschinen, die ein Maximum an Performance bieten und jederzeit präzise arbeiten. Voraussetzung dafür sind eigensteife Maschinenbetten, robuste Führungsbahnen oder Linearführungen und hochgenaue Wegmesssysteme. Revolver mit angetriebenen Werkzeugen oder ein Reitstock bzw. eine Lünette für die Bearbeitung langer Werkstücke erhöhen zudem die Bearbeitungsvielfalt.


Drehzahl, Drehdurchmesser, Spitzenweite – die richtigen Maschinendaten für jede Anwendung

Sowohl im Einstiegsbereich mit den preislich attraktiven CLX Modellen als auch im Hightech-Segment mit den bewährten CTX und NLX Drehmaschinen setzt DMG MORI Maßstäbe in der Bearbeitung von anspruchsvollen Präzisionswerkstücken. Eine leistungsstarke Hauptspindel sorgt bei allen Modellen für die geeignete Drehzahl und das erforderliche Drehmoment. Spitzenweite, Spitzenhöhe oder Umlaufdurchmesser – die Modellvielfalt bietet für jede Anwendung passende Baugrößen.

  • Präzision durch eigensteife Maschinenbetten und robuste Führungsbahnen oder Linearführungen
  • Bearbeitungsvielfalt durch Revolver mit angetriebenen Werkzeugen und Y-Achse
  • Maximale Performance durch leistungsstarke Spindeln



Turn & Mill: 6-Seiten-Komplettbearbeitung komplexer Werkstücke

Um anspruchsvolle Geometrien herzustellen, war es lange Zeit üblich, Werkstücke zunächst zu drehen und anschließend auf Fräsmaschinen fertigzustellen. DMG MORI gehört zu den Herstellern, die schon früh beide Technologien in einen Arbeitsraum integriert haben. Der Vorteil: Die Dreh-Fräsbearbeitung in einem Arbeitsraum reduziert Durchlaufzeiten. Weniger manuelle Umspannvorgänge minimieren das Fehlerpotenzial. Das wiederum erhöht die Bauteilqualität. 

Den Einstieg in das Dreh-Fräsen bildet die CLX 450 TC. Die zahlreichen Modelle der CTX beta TC, CTX gamma TC  und NTX  Baureihen bieten auch in diesem Bereich eine geeignete Maschine für jede Anwendung – unabhängig vom Gewicht der Werkstücke. Ausgestattet sind die Turn & Mill Maschinen mit der compactMASTER Frässpindel.


Komplexe Geometrien dank compactMASTER Spindel

Die patentierte compactMASTER Frässpindel ist das Herzstück der Turn & Mill Modelle von DMG MORI. Ihre ultrakompakten Abmessungen und ihr großer Schwenkbereich ermöglichen eine optimale Ausnutzung des Arbeitsraums. Die Werkzeugversorgung der Spindel erfolgt vollautomatisch – je nach Maschinenmodell – über ein Scheibenmagazin oder Kettenmagazin.

  • Kurze Durchlaufzeiten durch Komplettbearbeitung in einem Arbeitsraum
  • Minimiertes Fehlerpotenzial durch weniger manuelle Umspannvorgänge
  • Komplexe Geometrien durch Dreh-Fräsbearbeitung inklusive Y-Achse



Horizontales Produktionsdrehen: Großserien wirtschaftlich fertigen

Das Produktionsdrehen ist charakterisiert durch eine effiziente Fertigung hoher Stückzahlen. Mit zusätzlichen Revolvern oder Spindeln sowie angetriebenen Werkzeugen lassen sich auch komplexe Drehteile wirtschaftlich und schnell von der Stange bearbeiten. Stangenlader gewährleisten hierbei einen konstanten Materialnachschub, so dass Maschinenlaufzeiten maximiert werden. Für die Bearbeitung von Futterbauteilen können verschiedene robotergestützte Automationslösungen zum Einsatz kommen.

Seit Jahrzehnten ist DMG MORI ein Vorreiter im Produktionsdrehen. Stabil konstruierte Maschinen sorgen für Steifigkeit und Präzision in der Bearbeitung. Bei der NZ Baureihe sind beispielsweise bis zu vier Revolver inklusive Y-Achse im Arbeitsraum einsetzbar. Die WASINO Drehautomaten stehen hingegen für maximale Genauigkeit insbesondere bei der Serienfertigung im Automotive-Bereich.

  • Effiziente Fertigung hoher Stückzahlen 
  • Hohe Bauteilkomplexität durch zusätzliche Revolver und angetriebene Werkzeuge
  • Konstanter Nachschub mittels Stangenlader


Videos zu unseren Drehmaschinen

Automatisierte Fertigung auf Drehmaschinen

Im globalen Wettbewerb bedarf es produktiver Fertigungslösungen, um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben. Vor allem die automatisierte Fertigung findet immer öfter Einzug in die Produktion. Diesen Trend unterstützt DMG MORI auch im Drehen seit vielen Jahren. Zunächst wurde die Stangenbearbeitung mit Hilfe von Stangenladern und integrierte Roboter für die Werkstückzu- und -abführung automatisiert, später folgten Gantry-Lader für die Futterbearbeitung. Heute komplettieren ganzheitliche Automationslösungen wie die Robo2Go Modelle, das MATRIS light und der IMTR das Portfolio, mit dem DMG MORI vollautomatische Prozesse im Drehen und Dreh-Fräsen realisiert.